Eine Ausschabung (auch Abrasio oder Kürettage genannt) ist ein häufiger gynäkologischer Eingriff, bei dem Gewebe aus der Gebärmutter entfernt wird. Meistens wird vor dem Eingriff die Blase mittels eines Katheters entleert. Gegebenenfalls wird bei Nachweis einer nicht vollständigen Entfernung noch einmal curettiert oder mittels des Hysteroskops Gewebe zur Untersuchung entnommen.
Ausschabung zu diagnostischen Zwecken
Dazu zählen das unvollständige Entfernen von Gewebe (was einen Zweiteingriff nötig machen kann), eine Infektion oder die Bildung von Narben und Verwachsungen (Asherman-Syndrom). Der äußere Muttermund schließt sich meist schon innerhalb weniger Tage. Dein Arzt wird dir dafür meist Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen) empfehlen oder verschreiben. Leichte Blutungen (oft wie Schmierblutungen) sind normal und können bis zu zwei Wochen anhalten. Die Krankschreibung richtet sich nach der Ausschabung und beträgt meist 3 bis 7 Tage bei Bürotätigkeiten. Die in manchen Studien genannten hohen Raten von % beziehen sich meist auf solche Hochrisiko-Situationen und nicht auf einen erstmaligen Routine-Eingriff.
Forum: Fragen & Antworten zu «Gebärmutter-Ausschabung (Kürretage)»
Myome oder auch andere gutartige Wucherungen wie Polypen in der Gebärmutter können oft mit der Kombination aus Hysteroskopie und Abrasio besonders gut entfernt werden. Dann kann sie dazu dienen, genau zu untersuchen, ob eine krankhafte Veränderung wie ein Myom komplett entfernt wurde oder nicht. Im Nachgang einer Gebärmutterausschabung kann eine Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) ebenfalls sinnvoll sein. Wird die Ausschabung in der Variante der fraktionierten Abrasio (fraktionierte Kürettage) durchgeführt, dann erfolgt vorher eine Gebärmutterspiegelung. Die Gebärmutterspiegelung ist besonders bei unklaren Ursachen eine sinnvolle Ergänzung zur Gebärmutterausschabung.
Das Ergebnis liegt nach zwei bis drei Tagen vor und wird sofort dem behandelnden Frauenarzt oder der Patientin selbst mitgeteilt. Deshalb überprüft der Narkosearzt (Anästhesist) bei älteren Patienten oder bei Vorerkrankungen im Vorfeld die Lungenfunktion, nimmt Blut ab, oder lässt ein Röntgenbild oder ein Elektrokardiogramm (EKG) anfertigen. Eine Ausschabung der Gebärmutter und damit die Entfernung der Schleimhaut aus dem Gebärmutterhals oder dem Gebärmutterkörper ist in der gynäkologischen Praxis ein Routineeingriff. Eine Ausschabung ist die operative Entfernung der Gebärmutterschleimhaut.
Verhalten nach der Ausschabung: Praktische Tipps
Dabei entfernt der Arzt zunächst die Schleimhaut aus dem Gebärmutterhals und anschließend getrennt davon die aus dem Gebärmutterkörper. Bei der «normalen» (unfraktionierten) Ausschabung wird die Schleimhaut aus Gebärmutterhals und -körper gemeinsam entfernt. Lesen Sie alles Wichtige über das Verfahren, wann es notwendig ist und welche Risiken es birgt. Die Ausschabung der Gebärmutter kann unter anderem nach einer Fehlgeburt, bei Schwangerschaftsabbrüchen oder zu diagnostischen Zwecken bei Blutungsstörungen durchgeführt werden.
- Polypen oder Myome können durch eine Ausschabung der Gebärmutter allein meist nicht entfernt werden.
- Ohne Ausschabung geht es meist, wenn eine Schwangere ihr Kind in der 24.
- Diese sind oft auf eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometritis) zurückzuführen.
- Eine Ausschabung der Gebärmutter und damit die Entfernung der Schleimhaut aus dem Gebärmutterhals oder dem Gebärmutterkörper ist in der gynäkologischen Praxis ein Routineeingriff.
- In seltenen Fällen oder bei bestehenden Begleiterkrankungen, kann ein stationärer Aufenthalt für eine Nacht notwendig sein.
- Doch tatsächlich handelt es sich bei der Gebärmutterausschabung um einen gynäkologischen Routineeingriff, der in der Regel mit wenigen Komplikationen einhergeht.
Im Laufe des Menstruationszyklus baut sich die Gebärmutterschleimhaut unter dem Einfluss von Hormonen auf und bereitet sich so auf die Einnistung einer Eizelle vor. So kann das Gewebe der Gebärmutter einerseits zu Untersuchungszwecken entnommen werden, andererseits können mittels der Ausschabung krankhafte Veränderungen behoben werden. Mittels einer Spezial-Kürette kann der Arzt eine geringe Menge der Gebärmutterschleimhaut entnehmen, um diese im Labor untersuchen zu lassen.
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Bei diesem Eingriff nutzt der Gynäkologe spezielle Instrumente, um gezielt Gewebe aus der Gebärmutterschleimhaut zu entnehmen oder abzutragen. Eine Ausschabung bezeichnet das operative Entfernen der Gebärmutterschleimhaut (Gewebe) aus der Gebärmutterhöhle. Dein Körper braucht Zeit, um sich zu erholen, und die Gebärmutterschleimhaut muss heilen. Obwohl eine Ausschabung ambulant durchgeführt wird, benötigst du dennoch eine Krankschreibung für die Erholung zu Hause. Dieser Artikel erklärt dir, was bei einer Ausschabung passiert, wann sie notwendig ist und was du danach beachten solltest.
Die Ausschabung zählt in der Regel zu den komplikationslosen gynäkologischen Operationen und stellt einen Routineeingriff dar. Doch wann muss die Gebärmutterschleimhaut eigentlich ausgeschabt werden und welche Risiken birgt der Eingriff? Sie kann sowohl zu diagnostischen Zwecken, als auch aus therapeutischen Gründen erfolgen und geschieht meist unter Vollnarkose.
Fehlgeburt und Geburt
Als Ausschabung oder auch Kürettage bezeichnet man die Entfernung der Gebärmutterschleimhaut. Im Grunde wird sowohl bei einer Abrasion als auch während der normalen Monatsblutung die Gebärmutterschleimhaut abgetragen. Bei Auftreten dieser Anzeichen sollten Sie schnellstmöglich Ihren Frauenarzt aufsuchen. Grund kann sowohl ein zu tief gesetzter Schnitt oder zurückgebliebenes Restgewebe sein. Wird etwa nur Gewebe aus dem Gebärmutterhals entfernt, kann dies auch unter lokaler Betäubung geschehen.
- In vielen Fällen wird die Spiegelung auf dem gynäkologischen Stuhl durchgeführt.
- Auch leichte Nachblutungen sowie Schmerzen oder Veränderungen des Zyklus, können zu den Folgen der Kürettage zählen.
- Dazu zählen das unvollständige Entfernen von Gewebe (was einen Zweiteingriff nötig machen kann), eine Infektion oder die Bildung von Narben und Verwachsungen (Asherman-Syndrom).
- Grund kann sowohl ein zu tief gesetzter Schnitt oder zurückgebliebenes Restgewebe sein.
- In den meisten Fällen wird eine solche Kürettage allerdings in Kombination mit einer sogenannten Hysteroskopie durchgeführt, also einer Spiegelung der Gebärmutterhöhle.
- Die Ausschabung wird von Frauenärzten durchgeführt und zählt zu den Routineeingriffen.
- Das ist von großer Bedeutung, da in Abhängigkeit von der Lokalisation des Befundes – besonders bei einer bösartigen Erkrankung – eine unterschiedliche Behandlung durchgeführt werden muss.
Die Gebärmutterausschabung dauert in der Regel nur 5-10 Minuten. In seltenen Fällen können aber auch bösartige Ursachen wie ein Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) dahinterstecken, dem man dann mittels der Ausschabung und ggf. Meistens stecken harmlose Ursachen hinter diesen Störungen wie hormonelle Störungen, gutartige Tumoren der Gebärmuttermuskulatur (Myome) oder kyngs casino Ausstülpungen der Gebärmutterschleimhaut (Polypen). Am häufigsten wird eine Gebärmutterausschabung aus diagnostischen Gründen bei Blutungsstörungen empfohlen.
Mittels der Kürette trägt der Arzt vorsichtig die Gebärmutterschleimhaut ab und entnimmt falls nötig, Material aus dem Gebärmutterhals. Doch vor allem nach den Wechseljahren besteht eine besonders hohe Anfälligkeit für krankhafte Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut. Meist spricht man von einer Absaugung oder einer Saugkürettage, da anstelle des scharfen Löffels eine Saugkürette zum Einsatz kommt. Ein Schwangerschaftsabbruch erfolgt in vielen Fällen mittels Ausschabung. Allerdings können auch gutartige Muskelknoten sogenannte Myome, oder Ausstülpungen der Gebärmutterschleimhaut (Polypen) Auslöser für die unangenehmen Blutungen sein.
